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Nanopartikel in der Lunge in 3D

Social Media Erfolg: 3D-Video von CPC-M Forscher ist der Hit im Twitter-Kanal der Fachzeitschrift ACS Nano
3D-Nanopartikel in muriner Lunge

Nanopartikel (rot) und Lungenwebe (grün)

 

Dass Videos auf Twitter besonders gut ankommen, ist kein Geheimnis. Wenn die Likes und Retweets aber derart durch die Decke gehen, ist das schon etwas Besonders. Dr. Otmar Schmid vom Standort München des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (CPC-M) ist hoch erfreut über den Erfolg seines Videos zu Nanopartikeln in murinen Lungen: „Mich haben so viele Kollegen drauf angesprochen, da war mir klar, dass die Resonanz ungewöhnlich hoch ist“. Auf dem Twitter-Kanal der Fachzeitschrift ACS Nano erreicht der Post zu seinem Projekt 24.000 Aufrufe und rund 800 Likes. Er ist damit dort mit weitem Abstand der erfolgreichste Post seit Anfang des Jahres 2019 (Stand: 10.4.2019)

Was das Besondere an diesem Video ist? Zum einen, dass es dem Team um Otmar Schmid gelungen ist, die genaue Verteilung von Nanopartikels bis in die feinsten Verästelungen der Lunge zu vermessen und das Ergebnis sehr plastisch und dreidimensional in eindrücklichen Farben in der gesamten Lunge zu zeigen.

Dahinter steht eine große Hoffnung für die Therapie von Lungenkrankheiten wie COPD oder Fibrose:  Dass nämlich in Nanopartikel verpackte Wirkstoffe mit Inhalatoren immer präziser und effizienter bis in die Lungenbläschen gebracht werden könnten. Kleinste Nanopartikel – sonst oft mit gesundheitsschädlichen Wirkungen verbunden – könnten in diesem Fall heilend wirken.

Ob die Nanopartikel es an die richtigen Stellen schaffen und wie der Therapieerfolg aussieht – das können diese faszinierenden Videos zeigen. Die Methode, die dem zugrunde liegt, heißt „Tissue Clearing“. Dabei machen chemische Prozesse die Lunge zunächst durchsichtig. Topmoderne Bildgebungsverfahren durchleuchten das Gewebe dann Schicht für Schicht und stellen die Lungenstruktur und die darin verteilten Nanopartikel in fluoreszierenden Farben dar: die Nanopartikel in rot, das Lungengewebe in grün.

Dadurch ist es möglich, genau zu sehen und auszuwerten, wie sich die Nanopartikel in der Lunge verteilen. Wie müssen künftige Inhalations-Wirkstoffe dosiert werden? Wie lange sollten sie inhaliert werden? Die Methode des Tissue Clearing kann dazu beitragen, dass diese Fragen in Zukunft beantwortet werden können.

 

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