FORSCHUNG AM CPC-M - Bioproben – Rohstoff für die Forschung

FORSCHUNG AM CPC-M

Bioproben – Rohstoff für die Forschung

Asklepios-Biobank für Lungenerkrankungen

Wie Gewebeproben von Lungentumor-Patienten die Forschung weiterbringen

Das Ziel von Biobanken ist es, Gewebe, Blut und andere Körperflüssigkeiten in hoher Qualität zu sammeln, zu lagern und für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung zu stellen.

Im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) gibt es mehrere Biobanken mit krankheitsspezifischen Schwerpunkten. Am DZL-Standort München (Comprehensive Pneumology Center München) hat sich die Asklepios-Biobank in Gauting auf Lungentumoren und auf nicht bösartige Erkrankungen der Lunge fokussiert.

Seit 2008 werden dort Proben von Lungen-Gewebe, meist Tumorgewebe sowie das umgebende normale Lungengewebe frisch in flüssigem Stickstoff eingefroren und archiviert. Dazu kommen Blutproben von Tumorpatienten und von Patienten mit anderen Lungenerkrankungen. Rund 4.000 Patienten haben der Biobank seitdem Gewebe oder Blut überlassen, das im Rahmen einer Operation oder zu diagnostischen Zwecken entnommen wurde. Dabei handelt es sich immer um sogenanntes Restgewebe, das nach Abschluss aller diagnostischen Prozeduren übrigbleibt.

Laborarbeit in der Asklepios-Biobank
Laborarbeit in der Asklepios-Biobank

Alle neu in die Asklepios-Klinik aufgenommenen Patienten werden über die Biobank aufgeklärt und gebeten, ihre Bioproben zur Verfügung zu stellen. Denn obwohl Lungenkrebs eine der häufigsten Krebsarten ist, steht der Forschung relativ wenig Gewebe zur Verfügung.

Ein Grund: viele Lungenkrebspatienten werden nicht mehr operativ behandelt, sondern sofort einer Chemotherapie unterzogen. Lediglich in relativ frühen Stadien kann der befallene Lungenlappen mit dem Tumor operativ entfernt werden.

Wissenschaftler können dieses Material für die medizinische Forschung nutzen. Jeder Entnahmeantrag wird dabei von einem Ethikgremium geprüft. Die Ethikkommission hat der Asklepios Biobank für Lungenerkrankungen die ethisch-rechtliche Unbedenklichkeit bestätigt.

Das DZL hat außerdem eine zentral organisierte Plattform Biobanking etabliert, in der Wissenschaftler aller DZL-Standorte zusammenarbeiten. Auch externen Forschern soll der Zugang zu den Biomaterialien ermöglicht werden. Das Ziel: optimale Voraussetzungen für die Erforschung und Entwicklung neuer Therapien für Lungenerkrankungen.

Übersicht der Biobanken im Deutschen Zentrum für Lungenforschung

Gruppenleiterin

Dr. Ina Koch

Asklepios Biobank für Lungenerkrankungen
Plattform Biobank im Comprehensive Pneumology Center CPC-M – Deutsches Zentrum für Lungenforschung DZL
Robert-Koch-Allee 2

82131 Gauting
 
Telefon 089/85791-4210
Email: ina.koch(at)asklepios.com

Teammitglieder

Dr. Michael Lindner, leitender Oberarzt der Thoraxchirurgie

(Gruppenbild, von links nach rechts:)

Carleen Kirchhoff, MTA Pathologie
Dr. Elvira Stacher-Priehse, Pathologin
Klara Fizi, MTA Biobank
Susanne Ehret, MTA Biobank und Pathologie
Diana Steinhardt, MTA
Dr. Ina Koch, Leitung Biobank
Patrizia Sklarek (bis Herbst 2018)

 

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